Auto, alte Corvette, Verkehrsrecht

Verkehrsrecht

Verkehrsrecht

Sie wurden geblitzt? Waren zu schnell unterwegs?

Nun droht eine empfindliche Geldstrafe oder gar ein Fahrverbot? Aber Sie brauchen Ihren Führerschein?

Ich vertrete Sie engagiert und kompetent mit langjähriger Erfahrung.

Dazu sorge ich zunächst für Akteneinsicht.

Dann prüfe ich die gesamten Umstände des Falls.

  • Mit welchem Messgerät wurde gemessen?
  • Wo stand das Gerät?
  • Wurde es richtig bedient?
  • Waren die Messbeamten entsprechend geschult?
  • War das Gerät geeicht?
  • Wer ist wirklich auf dem Fahrerfoto zu erkennen?

Dies ist nur ein kleiner Auszug der Fragen, die ich bei der Bearbeitung Ihres Mandats kläre. Ich halte Sie stets auf dem Laufenden und erarbeite gemeinsam mit Ihnen eine kompetente und sachgerechte Verteidigung.

Sie hatten einen Verkehrsunfall?

Sie wurden in einen Verkehrsunfall verwickelt. Sie möchten ihren Schaden ersetzt bekommen, klar, aber wie?

  • Warum kürzt die gegnerische Versicherung Ihren Anspruch?
  • Haben Sie wirklich eine Teilschuld?
  • Warum zahlt die Versicherung nicht die Reparatur Ihres älteren Fahrzeugs?
  • Können Sie Ihr Fahrzeug in einer Markenwerkstatt reparieren lassen oder müssen Sie es in einer günstigen freien Werkstatt reparieren lassen?
  • Mieten Sie besser einen Ersatzwagen oder machen Sie lieber Nutzungsausfall geltend?
  • Lassen Sie Ihr Fahrzeug überhaupt reparieren oder können Sie fiktive Reparaturkosten geltend machen?
  • Wie sieht es mit einem Minderwert des Fahrzeugs aus.
  • Was ist der Unterschied zwischen technischem, wirtschaftlichen und „unechtem“ Totalschaden.
  • Was verbirgt sich hinter den Begriffen Wiederbeschaffungswert, Gebrauchswert, Vergleichswert oder Restwert?
  • Steht Ihnen ein Schmerzensgeld zu?
  • Wie bemißt sich die Höhe des Schmerzensgeldes?
  • Wie sieht es mit Langzeitschäden aus? Werden diese anerkannt?

Verkehrsunfallregulierung

… ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Sie sehen anhand dieser Fragen (und dies ist nur ein kleiner Auszug aus den Fragen, die sich nach einem Verkehrsunfall ergeben), dass man wissen muss, was zu tun ist. Sonst kann viel schief gehen.

Gerne nehme ich Ihnen diese Arbeit ab. Ich kümmere mich um die gesamte Abwicklung. Ich nehme für Sie Akteneinsicht (die wird nämlich nur Anwälten gewährt) und setzte Sie Ihre Ansprüche bei der gegnerischen Versicherung durch. Ich sorge dafür, dass wirklich alle Positionen, die Ihnen zustehen, reguliert werden. Und das diese nicht zu Unrecht gekürzt werden.

Natürlich wehre ich auch unberechtigte Ansprüche für Sie ab.

Aufgrund meiner fachlichen Kompetenz und langjährigen Erfahrung, weiß ich, wann welche Schritte bei der Verkehrsunfallregulierung vorzunehmen sind. Ersparen Sie sich viel Stress und lehnen Sie sich entspannt zurück, während ich Ihr Recht durchsetze.

Verkehrsrecht - Verkehrsunfall - Restwert

Verkehrsrecht – Verkehrsunfall – Restwert

Immer wieder versuchen Versicherer bei der Verkehrsunfallregulierung Geld zu sparen. Sie teilen mit, einen höheren Restwert ermittelt zu haben, als das Schadengutachten über den Unfall ausweist und kürzen die Schadensersatzzahlung.

Versicherer und Unfallgegner sind prinzipiell verpflichtet, den Schaden zu ersetzen, den der Versicherte verursacht hat. Hat der ein Fahrzeug zu Schrott gefahren und ist das nicht mehr reparaturwürdig, muss gem. § 249 Abs. 2 BGB Geldersatz geleistet werden.

Auf gut Deutsch: der Versicherer muss zahlen.

Restwert

Hier kommt der Restwert in’s Spiel. Der Restwert geht meist einher mit einem wirtschaftlichen Totalschaden. Der liegt vor, wenn es sich nicht mehr lohnt, das Fahrzeug reparieren zu lassen, weil die Reparaturkosten viel höher sind, als der Fahrzeugwert. Aber auch nach einem wirtschaftlichen Totalschaden hat das Fahrzeug oder besser: das Fahrzeugwrack, noch einen Wert: den Restwert. Diesen ermittelt in der Regel ein Gutachter.

Verkauft der Geschädigte sein Fahrzeug zu dem Restwert-Preis, den der Sachverständige im Schadengutachten ermittelte, so kann der Versicherer nicht ankommen und mitteilen, dass er ein höheres Restwertangebot ermittelt habe und deshalb weniger Schadensersatz zahlen.

Der Bundesgerichtshof hat das wiederholt entschieden. Das jüngste Urteil stammt vom 27.09.2016, Aktenzeichen VI ZR 673/15.

Wirtschaftlichkeitsgebot

Der BGH führt in seinem Urteil aus, dass jemand, dessen Fahrzeug bei einem Verkehrsunfall beschädigt wird, das Fahrzeug nicht immer reparieren lassen muss. Vielmehr darf er den Schaden auch so beheben, dass er sich ein Ersatzfahrzeug beschafft und dann Ersatz des Wiederbeschaffungswertes abzüglich des Restwerts verlangen kann, BGH, Urteil vom 27. September 2016 – VI ZR 673/15 –, Rn. 8, juris. Auch bei dieser Variante der Naturalrestitution muss der Geschädigte das Wirtschaftlichkeitsgebot beachten. „Bei der Verwertung des beschädigten Fahrzeugs muss sich der Geschädigte im Rahmen der wirtschaftlichen Vernunft halten, siehe auch BGH VersR 2010, 963 Rn. 6 mwN.

Ein Geschädigter beachtet das Wirtschaftlichkeitsgebot, wenn er, so der BGH, sein Fahrzeug zu einem Preis verkauft, den ein Sachverständiger im Rahmen eines Gutachtens ermittelt hat. Dabei muss das Gutachten eine korrekte Wertermittlung erkennen lassen und den Wert angeben.